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300 + 45 = 1

30.08.2019 | Pressemitteilung


Kürzlich traf sich der Wetterauer Seniorenbeirat bei der FAB gemeinnützige GmbH in Friedberg. Die Mitglieder des Seniorenbeirats sowie Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch erhielten Einblick in die Arbeit der privaten Bildungsträgerin in Friedberg. FAB fokussiert sich auf die Bereiche Bildung, Ernährung und Betreuung,  insbesondere die alltagsunterstützenden Dienste in Hauswirtschaft, Betreuung und Pflege des Betreuungsbereichs FABiS – FAB in Service sind für Senior*innen interessant. 300 + 45 = 1, die FAB-Formel für 300 Kunden, die von 45 FABiS-Kräften betreut werden.

 

Von der langjährigen Vorsitzenden Renate Klingelhöfer einberufen, wurde das Treffen für einen regen Austausch genutzt. Seniorenbeirat Bernd Witzel kritisierte, dass Senior*innen im Bedarfsfall häufig nicht über Hilfsangebote informiert seien. Insbesondere bei der Entlassung aus dem Krankenhaus fühlten sich viele Menschen alleingelassen.

 

„Die Frage ist, wie wir die Menschen in der Region besser mit den Trägern verbinden. Dies leisten die Sozialdienste, die zu den Krankenkassen gehören, und von Klinikum zu Klinikum sehr unterschiedlich agieren“, so Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch. Geschäftsführerin der FAB Karin Frech hob hervor, dass die Privatisierung im Gesundheitsbereich ein großer Fehler war. „Gewinnmaximierung darf nicht auf Kosten der Menschen gehen.“

Diese Probleme seien hinlänglich bekannt, so der allgemeine Tenor, doch man könne sie auf unterer Ebene nicht lösen. Umso wichtiger sei es, dass der Seniorenbeirat als Multiplikator für die Region diene, um möglichst viele Menschen über die Leistungen zu informieren. Nicht nur die Pflegestützpunkte, sondern auch FABiS stehen mit einem breiten Beratungsangebot rund um Pflegestufen, Kostenübernahmen und steuerlichen Fragen zur Verfügung.

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