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Stephanie Becker-Bösch besucht ersten Kurs der „Wetterauer Wege in die Sozialwirtschaft“ bei FAB

29.01.2019 | Bildung


Stephanie Becker-Bösch besucht ersten Kurs der „Wetterauer Wege in die Sozialwirtschaft“ bei FAB

Einen gut gefüllten Kurs fand Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch vor, als sie am 29.01.19 das Projekt „Wetterauer Wege in die Sozialwirtschaft“ im Bildungsbereich der Frauen Arbeit Bildung in Friedberg besuchte. TeilnehmerInnen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, Eritrea, dem Irak, der Türkei und Bulgarien qualifizieren sich hier aktuell für eine Tätigkeit in der Pflege oder Erziehung.

In der Sozialwirtschaft wird händeringend nach Personal gesucht und das Projekt ebnet Menschen, die wie sie dauerhaft in Deutschland bleiben, den Weg, um in der Branche Fuß zu fassen. Je nach Bildungsniveau mündet es in eine Qualifizierungsmaßnahme, eine Ausbildung oder einen Hauptschulabschluss. Die Gruppe ist sehr heterogen in Bezug auf Alter, aber auch Bildungsniveau, das von wenigen Jahren Schule bis hin zu angefangenem Studium reicht.

Im Gespräch mit den TeilnehmerInnen erfährt Frau Becker-Bösch, wie die verschiedenen Module ablaufen, in welchen Bereichen die Praxisphasen absolviert werden und ob sich alle für die Arbeit im sozialen Bereich begeistern können. Sollte sich im Verlauf des Projekts ergeben, dass für die eine oder den anderen eine pflegerische oder erzieherische Tätigkeit nicht in Frage kommt, wird eine neue berufliche Perspektive erarbeitet. Denn je nach persönlichem und kulturellem Hintergrund können sich nicht alle TeilnehmerInnen vorstellen, Menschen zu pflegen oder mit kleinen Kindern zu arbeiten. Auch deshalb ist es in der 12-wöchigen Praxisphase Pflicht, drei Praktika in verschiedenen Einrichtungen zu absolvieren, um fachlich gut aufgestellt zu sein.

Karin Frech, Geschäftsführerin der FAB gGmbH, erklärte, dass die Resonanz auf die „Wetterauer Wege in die Sozialwirtschaft“ schon jetzt sehr gut sei. Der erste Kurs war schnell ausgebucht und für den nächsten gibt es bereits eine Warteliste. Für die Umsetzung des bis 2022 angelegten Projekts haben sich der Wetteraukreis, der Landkreis Gießen, das Jobcenter Wetterau, die Fachschulen für Altenpflege, Krankenpflege und Sozialwesen sowie die FAB und Regionale Dienstleistungen Wetterau - Trockendock zusammengeschlossen. Es wird gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und hat das Ziel, ca. 130 Teilnehmer zu motivieren, sich für die Sozialwirtschaft zu qualifizieren und damit ihre Chancen auf eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu erhöhen.

„Jetzt will ich aber nicht länger stören beim Lernen und Arbeiten“, sagt Frau Becker-Bösch schließlich. Ende Mai oder Anfang Juni werde sie wiederkommen, um zu hören, wie es weiterging und welche Erfahrungen die TeilnehmerInnen aus dem Kurs mitnehmen.

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