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Verbraucherschutz für Flüchtlinge

30.11.2017 | Bildung


Das Kleingedruckte lesen. Eine Empfehlung die man im Alltag oftmals ignoriert, weil es schnell gehen soll. Die Verbraucherschutzzentrale  warnt immer wieder davor. Verbraucherschutz ist ein Thema in vielen Lebenslagen. Auch für Flüchtlinge, die sich ein neues Leben aufbauen wollen.

Zwei Sprachkurse und zwei Integrationsprojekte der FAB gGmbH sind der Einladung der Verbraucherzentrale Gießen gefolgt. Unterstützt wurden die Teilnehmer dabei von Sozialpädagoginnen und Dolmetschern. Die Verbraucherzentrale klärte die Besucher über ihre Aufgaben und Angebote auf.

Die Koordinatorin des Projektes Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge, Dr. Sigita Urdze, erklärt: "Betroffenen fehlen oft grundlegende Kenntnisse über Verträge oder Regeln unseres Rechts- und Wirtschaftssystems. Oft sind es daher ganz einfache, praktische Fragen und Sachverhalte, mit denen Flüchtlinge konfrontiert sind."

Der Alltag birgt viele kleine und auch große Hürden für Verbraucher. Gerade jene, die neu in Deutschland sind, müssen sich besonders gut informieren über Rechte und Pflichten als Verbraucher. Egal, ob es sich um einen Vertrag mit einem Mobilfunkanbieter, mit dem Fitnessstudio, oder dem Stromanbieter handelt. Auch Verbraucher ohne ausreichend Sprachkenntnisse müssen auf Laufzeiten, Kündigungsfristen oder das Kleingedruckte achten.

Die Besucher wurden in der Verbraucherzentrale auf typische Fehler und Verbraucherfallen hingewiesen. Die Kursteilnehmer der FAB stellten viele Fragen und fühlten sich nach dem Besuch in Gießen besser gewappnet.

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