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FAB unterzeichnet Charta zur "Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in Hessen"

20.09.2017 | FAB


Der hessische Sozialminister Stefan Grüttner, überreichte hessischen Unternehmen, Verwaltungen und Multiplikatoren die Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Die FABg GmbH (Frauen Arbeit Bildung) war auch dabei. Geschäftsführerin Karin Frech nahm die Auszeichnung mit Freude entgegen: "Wir sind stolz darauf, zu diesem wichtigen Netzwerk zu gehören. Gerade für Frauen kann das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege eine harte Probe sein. Deshalb ist uns sehr daran gelegen, die Strukturen und Hilfen für unsere MitarbeiterInnen zu verbessern. Eine solche Doppelbelastung kann kaum ein Arbeitnehmer alleine stemmen."

Mit der Unterzeichnung der Charta bekennen sich Arbeitgeber zu einer pflegesensiblen Personalpolitik. Ihr Ziel ist es, eine Enttabuisierung des Themas voranzutreiben. Den MitarbeiterInnen der Charta Unterzeichner und deren Familienangehörigen soll es ermöglicht werden, die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu leben. Hessische Arbeitgeber erklären damit ihre Bereitschaft, pflegende Beschäftigte zu unterstützen. Damit legen die Unterzeichner die Grundlage für eine zeitgemäße Unternehmenskultur.

Die bundesweit einmalige Initiative setzt Vorteil für beide Seiten - MitarbeiterInnen und Arbeitgeber: Je unkomplizierter und schneller Beschäftigte Unterstützung und Lösungen finden, desto eher können sie sich neben der Pflege auf Ihren Beruf konzentrieren.  Arbeitgeber verzeichnen dadurch einen niedrigeren Krankenstand und eine stärkere Bindung der Beschäftigten. Das Bekenntnis zu einer pflegesensiblen Personalpolitik stärkt die Arbeitgeberattraktivität.

Die Initiative stellt Beispiele aus der Praxis vor, informiert über passende Angebote und bietet konkrete Unterstützungsmaßnahmen an.

„Die Verantwortung für einen pflegebedürftigen Menschen in der Familie ist eine enorme Herausforderung. Eine besondere Belastung bedeutet dies für pflegende Angehörige, die zugleich berufstätig sind. Das Interesse an dem Thema ist riesig“, weiß Stefan Grüttner.

Die Charta wurde unter dem Dach der Seniorenpolitischen Initiative Hessen „Beruf und Pflege vereinbaren - die Hessische Initiative“ durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, die AOK - Die Gesundheitskasse in Hessen, die berufundfamilie Service GmbH und das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft  ins Leben gerufen.

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