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SPD-Bundestagskandidatin Natalie Pawlik besucht die FAB und setzt auf Gleichberechtigung und Arbeit

19.04.2017 | FAB


Natalie Pawlik besuchte die FAB in Friedberg. Soziale Themen hat die FAB viele zu bieten. Besonderes Augenmerk legte die SPD-Kreistagsabgeordnete auf den zweiten Arbeitsmarkt – also öffentlich geförderte Beschäftigung – und die Rolle der Frau. Dabei stand auch die Frage im Raum: Kann der zweite Arbeitsmarkt nicht auch ohne massive Zuwendungen öffentlicher Fördermittel existieren und mehr bieten? Als ausbaufähige Stütze für andere gesellschaftliche Bereiche!

„Ohne Institutionen wie die FAB wären wir heute beim Thema Gleichberechtigung von Mann und Frau noch lange nicht dort, wo wir heute stehen. Jedoch gibt es noch viel zu tun bis es tatsächlich Norm ist, dass Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen arbeiten und auch Führung übernehmen“,  erklärte Pawlik.

Die FAB bietet zahlreiche Maßnahmen zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Karin Frech weist auch auf die individuelle Bedeutung der Maßnahmen hin: „Dabei geht es nicht allein um die faktische Vermittlung von Teilnehmer/innen in tatsächliche Beschäftigungsverhältnisse. Es geht auch um das Gefühl von Anerkennung: Ich arbeite, ich gehöre dazu und noch vielmehr – ich werde gebraucht.“

Der zweite Arbeitsmarkt soll Arbeitslose Menschen an den ersten Arbeitsmarkt heranführen und integrieren. Das Bewusstsein überhaupt zum Arbeitsmarkt gehören zu können muss oftmals erst wieder geweckt werden.  Dabei werden viele Zielgruppen gleichsam angesprochen: Frauen die lange oder noch nie im Arbeitsmarkt tätig waren, Langzeitarbeitslose, junge Menschen, die sich in ihrer beruflichen Orientierung noch unsicher sind oder Flüchtlinge.

Silke Wegner (Leiterin des Bereichs Bildung, FAB) ist sich sicher: „Mit neuen Qualifizierungsmaßnahmen und Arbeitsgelegenheiten kann mehr für den zweiten Arbeitsmarkt getan werden und mehr Entlastung für Kommune und Kreis geschaffen werden.“

Karin Frech und Natalie Pawlik waren sich einig: „Der zweite Arbeitsmarkt muss massiv gefördert aber auch gefordert werden, denn er kann ein Mehrwert für alle sein. Das Vorbild Niederlande bestätigt das. Nutznießer sind nicht nur die Teilnehmer/innen, sondern es bietet auch die Chance die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt sinnvoller zu gestalten und so am Ende auch die Kosten für die Allgemeinheit zu senken. Das Credo der beiden Frauen: Der zweite Arbeitsmarkt und eine gezielte Förderung der Frauen sind ein geeignetes Instrument.“

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