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Vom roten Teppich auf die Bewerberstraße

03.02.2018 | Bildung


Giessen/Friedberg, 30.01.2018 Was wenn beruflich alles auf Anfang steht? Wenn alles was wir bisher gekannt haben plötzlich nicht mehr da ist und wir uns neu orientieren müssen? Eine schwere Situation in der sich ein Großteil unserer neu zugewanderten Mitbürger wieder findet. Die FAB gGmbH (Frauen Arbeit Bildung) hilft ihren Kursteilnehmern dabei einen neuen Anfang zu machen. Dazu gehörte auch der Besuch der diesjährigen Job- und Bildungsmesse CHANCE in Gießen.

Zwölf Teilnehmer des Kurses "Arbeit und Lernen" für nicht-deutsche Muttersprachler betraten die Messehallen Gießen über den roten Teppich am Eingang. Als neutraler Beobachter fiel eines sofort auf: Die meisten Anwesenden waren Schüler oder Besucher mittleren Alters mit Migrationshintergrund. Der Andrang war sehr groß.

In insgesamt sechs Hallen präsentierten sich rund 200 Aussteller: Arbeitgeber aus allen Branchen, Universitäten und diverse Bildungseinrichtungen stellten sich den Besuchern in insgesamt sieben Hallen vor. Die sogenannte "Bewerbungsstraße" bot den Besuchern die Möglichkeit sich über Bewerbungsverfahren und ganz grundlegende Fragen zu informieren: Wie bewerbe ich mich in Deutschland? Welche Unterlagen sind gefragt, worauf ist zu achten? Ganz besonders wichtig für die Teilnehmer der FAB Kurse: Kann ich meine bisherige Qualifizierung anerkennen lassen und wenn ja, wo und wie? Welche Arbeitgeber gibt es überhaupt in der Region? Habe ich die Chance ein Praktikum zu machen, vielleicht sogar als Quer-oder Wiedereinsteiger eine feste Anstellung zu finden?

Der Weg in eine Beschäftigung kann sehr lang sein und birgt viele Hürden. „Arbeit und Lernen“ ist ein erfolgreiches Unterstützungsangebot, durch berufsbezogene Sprachkurse, die gezielte Erweiterung beruflicher Kompetenzen und die Vermittlung von Praktika.

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